Eine der ersten Herausforderungen beim Kauf eines Elektrofahrrads oder -rollers besteht darin, die technischen Details zu verstehen, die das Fahrerlebnis maßgeblich beeinflussen. Zu den Schlüsselkomponenten, die die Fahrqualität beeinflussen, gehören Sensoren, insbesondere Drehmoment- und Geschwindigkeitssensoren . Vielleicht sind Ihnen diese Begriffe schon einmal begegnet. Doch was bedeuten sie eigentlich und welchen Einfluss haben sie auf Ihr Fahrverhalten? Um auszuwählen, was Ihren Anforderungen am besten entspricht, ist es wichtig, die Unterschiede zwischen diesen Sensoren zu verstehen, da jeder seine eigenen spezifischen Vorteile mit sich bringt.

Was ist ein Drehmomentsensor?
Der Drehmomentsensor ist eine Schlüsselkomponente für Elektrofahrräder und -roller, die ein natürliches und intuitives Fahrerlebnis bieten. Seine Aufgabe besteht darin, die Kraft zu messen, mit der Sie in die Pedale treten, und der Motor passt seine Unterstützung proportional zur aufgewendeten Anstrengung an. Einfach ausgedrückt: Je stärker Sie in die Pedale treten, desto mehr Leistung liefert der Motor, um Sie beim Fahren zu unterstützen.

FOTOBEISPIEL: MS Energy c300 Elektrofahrrad ist mit einem Drehmomentsensor (Drehmomentsensor) ausgestattet
Warum einen Drehmomentsensor wählen?
- Natürliches Fahrgefühl : Wenn Sie ein Fahrgefühl ähnlich dem eines normalen Fahrrads mögen, ist ein Drehmomentsensor die richtige Wahl. Der Motor schaltet sanft und proportional zu Ihrer Leistung ein, was bedeutet, dass Sie Ihre Fahrt besser unter Kontrolle haben, ohne plötzliche Geschwindigkeitssprünge.
- Ideal für das Fahren in den Bergen : Der Drehmomentsensor ist eine gute Wahl, wenn Sie Ihr Fahrrad auf anspruchsvollerem Gelände, beispielsweise auf Bergpfaden, nutzen möchten. Bei Anstiegen hilft es Ihnen, die schwierigeren Streckenabschnitte zu bewältigen, da der Motor die Kraft automatisch an Ihre Trittfrequenz anpasst und Ihnen so das Bergauffahren erleichtert.
- Geringerer Energieverbrauch : Dieser Sensor hilft bei der optimalen Energieverteilung, da die Motorunterstützung nicht konstant ist, sondern sich an die Intensität Ihres Tretens anpasst. Das bedeutet, dass Sie Ihre Fahrt länger genießen können, da die Batterie länger hält.
Und was ist ein Geschwindigkeitssensor bei einem Elektrofahrrad?
Ein Geschwindigkeitssensor hingegen ist ein einfacherer Sensortyp, der nicht Ihre Tretkraft misst, sondern die Geschwindigkeit, mit der Sie sich bewegen . Dieser Sensor sorgt dafür, dass der Motor beim Überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit zu arbeiten beginnt, unabhängig davon, wie stark Sie in die Pedale treten. In der Praxis bedeutet dies, dass der Motor Sie unterstützt, solange Sie eine bestimmte Geschwindigkeit fahren. Wenn Sie langsamer werden, lässt die Motorleistung nach.

FOTOBEISPIEL: Das Elektrofahrrad MS Energy i20 ist mit einem Geschwindigkeitssensor ausgestattet
Warum einen Geschwindigkeitssensor wählen?
- Geeignet für ebene Straßen und Stadtbedingungen : Der Geschwindigkeitssensor ist ideal für alle, die mit ihrem Elektrofahrrad schnelle Fahrten auf Stadtstraßen und ebenen Flächen unternehmen möchten. Wenn Sie keine allzu große Wechselwirkung zwischen Ihrer Anstrengung und der Unterstützung durch den Motor erwarten, sorgt der Geschwindigkeitssensor für eine einfache und angenehme Fahrt.
- Einfachheit und Effizienz : Für Benutzer, die keine komplizierten Systeme möchten und eine einfache Möglichkeit zur Steuerung der Motorunterstützung bevorzugen, ist ein Geschwindigkeitssensor eine gute Wahl. Sie müssen lediglich eine konstante Geschwindigkeit beibehalten und der Motor erledigt die Arbeit für Sie.
- Niedrigerer Preis : Elektrofahrräder und -roller mit Geschwindigkeitssensoren sind normalerweise günstiger, da sie einfachere Systeme verwenden. Dies ist also eine großartige Option, wenn Sie das Elektrofahren zu einem niedrigeren Preis genießen möchten.
Drehmoment- vs. Drehzahlsensor: Welchen soll man wählen?
Wenn Sie ein begeisterter Radfahrer sind oder oft in anspruchsvollerem Gelände fahren , ist ein Drehmomentsensor möglicherweise die beste Wahl für Sie. Es bietet ein viel natürlicheres Fahrgefühl, insbesondere auf hügeligen Strecken, und ermöglicht eine bessere Kontrolle über die vom Motor abgegebene Leistung. Durch die präzisere Messung Deiner Tretkraft kannst Du das Potenzial Deines Motors besser ausnutzen und die Fahrt wird flüssiger. Deshalb haben alle Fahrräder mit Zentralmotoren wie unser T100 Elektrofahrrad fortschrittliche
Wenn Sie hingegen eher auf das Fahren in der Stadt ausgerichtet sind und von Ihrem Elektrofahrrad oder -roller einfach Geschwindigkeit und Unterstützung erwarten, ohne dass Sie viel darüber nachdenken müssen , ist ein Geschwindigkeitssensor eine gute Wahl. Es bietet Einfachheit und Effizienz ohne großen Aufwand und ist häufig günstiger.
Fazit: Je nach Bedarf
Auf die Frage, welcher Sensor besser ist, gibt es keine allgemeingültige Antwort – es hängt alles von Ihrem Fahrstil, Ihren Bedürfnissen und Vorlieben ab. Ein Drehmomentsensor sorgt für ein natürlicheres Fahrgefühl und mehr Kontrolle, während ein Geschwindigkeitssensor das Fahren im Stadtverkehr erleichtern kann.
Egal, ob Sie sich für einen der beiden Sensoren entscheiden, eines ist sicher: Elektrofahrräder werden immer intelligenter und anpassungsfähiger, sodass jeder Fahrer das Fahrvergnügen so genießen kann, wie es seinen Bedürfnissen am besten entspricht. Wenn Sie den Unterschied zwischen Drehmoment- und Drehzahlsensoren verstehen, können Sie den richtigen Sensor für sich auswählen und so Ihr Fahrerlebnis auf ein völlig neues Niveau heben!